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IGGY POP / ROBERT SMITH


Heute haben zwei Personen Geburtstag, die ich sehr schätze und die beide zu meiner musikalischen Geschmacksentwicklung beigetragen haben. Es handelt sich dabei um Jim Osterberg, besser bekannt als Iggy Pop und Robert Smith.

In anderen Artikeln erwähnte ich bereits meine musikalische Mentorin, die mir schon in frühester Kindheit durch ihre Kassetten Musikstile nahebrachte, auf die man in diesem Alter nicht von selbst kommt.

Das erste Mal, dass ich die Stimme von Iggy Pop hörte, war in Form des Stooges-Songs "I Wanna Be Your Dog", welches bis heute zu den Stücken zählt, bei denen ich schwer stillsitzen kann. Schnell kam ich dadurch dann auf das selbstbetitelte Debütalbum und das war eigentlich mein Einstieg in diese Art von Musik, die dann kurz darauf zu einem Interesse für Punkrock führte. Das ist aber ein anderes Thema. Bei den Stooges und besonders ihrem Sänger faszinierte mich diese exzessive Wildheit, die - obwohl ich die Texte nicht verstand - einen unglaublichen Reiz auf mich ausübte. Damit konnte ich etwas anfangen, das war interessant. Ein wunderschönes Zeitdokument ist der Auftritt der Band beim Cincinatti Pop Festival im Jahr 1970, in dem ein völlig ausgefreakter Iggy letztlich über das Publikum hinwegschreitet. Meiner Meinung nach waren die Stooges da auf ihrem absoluten Höhepunkt. Besser wurde es nie wieder. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf die sehr sehenswerte Dokumentation "Gimme Danger" von Jim Jarmusch hinweisen. Dass Iggy Pop überhaupt noch am Leben ist, kann man - auch nachdem man die Biographie gelesen hat -  nur als Wunder bezeichnen.


Auf einer der Kassetten befand sich natürlich auch The Cure, die Band von Robert Smith. Das erste Lied war damals "A Forest", welches bis heute zu meinen Lieblingsliedern der Band gehört. The Cure waren weniger wild als die Stooges, gefielen mir aber durch die Melancholie und den düsteren Unterton, der in der Frühphase noch deutlich weniger ausgeprägt war, als später. Wie bei so vielen Bands gefällt mir sowohl bei den Stooges, als auch bei The Cure die Frühphase am Besten. Relativ schnell wurden diese zur Lieblingsband der Grufties, deren Stil Roberts Smith entscheidend mitprägte, wenn nicht sogar erfand. Da ich mit der Gruftiszene nie besonders viel anfangen konnte, wendete ich mich später von der Band ab. Die ersten Veröffentlichungen sind aber nach wie vor regelmäßig bei mir zu hören. Das ausgewählte Zeitdokument ist ein Auftritt in New York im Jahr 1980, in welchem auch ein weiterer Lieblingssong, nämlich "Boys Don't Cry" dargeboten wird.


Ich wünsche beiden Herren alles Gute zum Geburtstag!

Kommentare

  1. Ich hab gestern sogar auch dran gedacht. Robert Smith ist immer noch einer meiner Helden. Allerdings wurde er irgendwann von David Bowie überholt... aber nur knapp. Boys Don't Cry ist sowas wie der perfekte Pop-Song. Ein All-Time-Favourite...

    Iggy Pop mag ich auch. Der ist total irre, aber sehr sympathisch... Und da waren echt gute Songs dabei.

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    1. Ich mag alle Erwähnten ganz gern. Wobei ich mich ausschließlich auf einen festen Zeitraum beziehe. Was alle gemeinsam haben ist nämlich, dass sie ab einem bestimmten Punkt etwas fad wurden. Zumindest meiner Meinung nach.

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