JOHANN SEBASTIAN BACH

März 31, 2017


Heute hat Johann Sebastian Bach Geburtstag und dieser Anlaß gibt mir die Gelegenheit darüber nachzudenken, wieviel Musik während meiner Kindheit und Jugend in unserem Haus war.

Klassische Musik wurde mir von Klein auf nahegebracht. Es begann mit den "Klassik für Kinder"- Schallplatten der Deutschen Grammophon, die ich verschlang. Auch sonst war im Prinzip fast alles, was meine Eltern hörten, klassische Musik. Sie hörten die Musik aber nicht nur, sie spielen beide jeweils mehrere Instrumente und musizieren bis heute selbst. Deshalb war es ihnen wichtig, dass wir Kinder ebenfalls Instrumente lernten. Durch die regelmäßige Hausmusik, die bei uns veranstaltet wurde, haben viele klassische Themen für mich einen starken Wiedererkennungswert, auch wenn ich sie aufgrund der Menge nicht immer benennen kann.

Am Meisten beeindruckt hat mich schon damals das etwas unterschätzte Cembalo, für das Bach allerdings wunderschöne Stücke geschrieben hat. Ein solches stand auch bei uns und meine Mutter spielte es bald lieber, als das Klavier. Zumindest war das mein Eindruck. Von daher kenne ich die Bach-Kompositionen für Cembalo besonders gut. Bis heute begleitet meine Mutter uns an Heiligabend beim Singen der Weihnachtslieder auf dem Instrument. Das ist eine Sache, auf die ich mich in jedem Jahr wieder freue und hoffe, dass diese Tradition noch lange bestehen bleibt.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Johan Sebastian Bach!



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4 Kommentare

  1. Klassik für Kinder - oh ja, ich erinnere mich. Quietschgelb waren die Cover. Da ich in einen Schallplattenladen (damals noch mit Theke und Riesenkopfhörern zum Probehören ausgestattet) quasi hineingeboren wurde, war ich immer mit den neuesten Hörspielen etc. ausgestattet.
    Was die Klassik betrifft, erinnere ich mich allerdings nur noch an "Peter und der Wolf" (weil gruselig) und an die "Zauberflöte" (weil niedlich).

    Meinem Musiklehrer durfte ich einmal beim Cembalo spielen zuhören (bloß nicht anfassen! Schüler durften nur an den vergleichsweise preisgünstigeren Flügel packen) und finde es bis heute, neben der Harfe, am schönstklingenden. Falls es dieses Wort gibt...

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    1. In einen Schallplattenladen hineingeboren zu werden, liest sich traumhaft.

      An "Peter und der Wolf" erinnere ich mich auch noch, fand es allerdings nicht gruselig. Die "Zauberflöte" lief ebenfalls häufig.

      Bei der Vorliebe für das Cembalo scheinen wir eine Gemeinsamkeit zu haben.

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  2. Gestern traf ich auf CARMEN... in einem bezaubernden Papiertheater wurde dieses Stück in einer Kurzfassung aufgeführt.

    Meine Bewunderung - von Vorliebe ist weniger die Rede - für Bach entstand eher am Rande. Durch ein Buch: Gödel, Escher, Bach. Da die Stränge sich überlagern und Parallelen gezogen werden.

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    1. Danke für den Buchtipp. Ist sofort auf meiner Liste gelandet.

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Lieber Kommentator,

es freut mich, dass Sie etwas loswerden möchten. Die Kommentare werden normalerweise zweimal am Tag moderiert. Manchmal seltener, manchmal öfter. Für Spannung ist also gesorgt.

Herzliche Grüße,

A Guy Called Classic