GEBURTSTAGE

März 07, 2017


Der heutige Tag ist voller Geburtstage blogrelevanter Personen, auf die ich gern eingehen möchte. Schon als sehr früh liebte ich alte Filme und alte Musik. Meine Eltern erzählen heute noch gern, dass man mich als Kind beim Einkaufen nicht verlieren konnte, weil ich immer gut hörbar "Mein kleiner grüner Kaktus" oder  ähnliche Lieder sang. Ob nun Charlie Chaplin und die Comedian Harmonists oder Buster Keaton und Heinz Rühmann, das war genau mein Ding. Letzterer wäre heute 115 Jahre alt geworden und das erste, was ich von ihm sah, war der Film "Der Mann, der Sherlock Holmes war" von 1937, den man hier in voller Länge sehen kann. Besonders angetan hatte es mir das Titellied "Jawohl, meine Herrn". Deshalb war ich sehr erfreut, als ich beim Stöbern in der Schallplattensammlung meiner Eltern (Ein frühes Hobby von mir.) auf eben genau dieses Lied stieß. Da war was los im Kinderzimmer. 


Bis heute bin ich dankbar dafür, dass ich schon früh an Kunst herangeführt wurde. Regelmäßige Museumsbesuche und auch längere Reisen zu besonderen Ausstellungen waren immer wiederkehrende Programmpunkte in der familiären Freizeitgestaltung. Einer der ersten Künstler, die mich nachhaltig beeindruckt haben, war Piet Mondrian, der heute das nahezu biblische Alter von 145 Jahren erreicht hätte. Ich weiß gar nicht mehr, wo ich das erste Mal mit ihm in Berührung kam, aber ich kann mich gut daran erinnern, dass es zum nächsten Geburtstag einen Bildband gab, den ich bis heute habe. Nachfolgend eine interessante Dokumentation über den Künstler, für die es von Vorteil ist des Französischen mächtig zu sein.

 
Bryan Cranston wird heute 61 Jahre alt. Er ist hier gleich mehrfach relevant. Bekannt geworden ist er mir durch die Serie "Malcolm In The Middle", wo er mich als Vater von Malcolm durch seine schauspielerische Mischung aus Comedy und Ernsthaftigkeit/Tragik beeindruckte. Der Titelsong "Boss Of Me" stammte von einer meiner Lieblingsbands "They Might Be Giants". Aktuell gefiel mir Cranston sehr in der Serie "Sneaky Pete".

 
Zu guter Letzt wäre noch Bret Easton Ellis zu nennen, dessen Roman "American Psycho" und auch die dazugehörige Verfilmung mich damals nachhaltig beeindruckt haben. Leider ist daraus heute ein Klischee der Popkultur geworden, was aber nichts daran ändert, dass die Geschichte genial ist. 


Alle Genannten seien herzlich beglückwünscht!

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4 Kommentare

  1. Hallo Mr.CC,
    das ist wieder mal ein ganzer Korb voller Erinnerungen für mich. Tatsächlich habe ich als Siebenjährige mal einen Aufsatz über Charlie Chaplin geschrieben (das Thema war wohl "ein schönes Erlebnis" und ich hatte einen Chaplin Film gesehen); ich habe das Heft noch heute. Ach, und das "Kaktus-Lied" mag ich auch sehr, wenn ich mich nicht irre hat Max Raabe das doch auch gesungen (den finde ich übrigens auch sehr gut- Gesang und Style).
    Ich finde es sehr schön das in ihrem Elternhaus Kunst und Kultur so angesagt waren,
    das war bei mir leider nicht so und ich bin heute noch am "nachholen". Dabei ist es meiner Ansicht nach so wichtig Kinder in dieser Hinsicht zu fördern.

    Viele Grüße, M.

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    1. Freut mich sehr, dass ich Erinnerungen ausgelöst habe. Natürlich kenne ich auch die Version von Max Raabe, den ich sehr schätze. Ja, ich hatte wirklich Glück, dass ich diesbezüglich sehr gefördert wurde, denn auch ich finde es wichtig, dass man Kindern diese Dinge nahebringt.

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