Direkt zum Hauptbereich

DER ERSTE TAG DES JAHRES


Das Jahr 2016 ist vorbei. Der Kopf beschwert sich zwar, aber dafür, dass es getränketechnisch gestern recht durcheinander war, hält es sich in Grenzen. Wäre mir gestern nicht zufällig aufgefallen, dass ich keine Kopfschmerztabletten mehr habe, hätte ich heute allerdings ein Problem.

Zum Essen hatte ich gestern Boeuf Bourguignon gemacht, das seit meiner Kindheit mein Lieblingsgericht ist. Den Rückmeldungen nach zu urteilen, schmeckte es nicht nur mir. Leider habe ich vergessen, es zu fotografieren. Ich bin einfach nicht für diese Zeiten gemacht und denke im Eifer des Gefechts nicht an Fotos. Lediglich ein Bild vom Entstehungsprozess wurde geschossen.


 Los ging es mit Kir Royal und Oliven als Apéritif, dann das Boeuf natürlich mit Rotwein und zum Nachtisch Vanilleeis mit Früchten, sowie Schokoladen-/ und Kirschsauce. Als Digestif den schwer gehypten Muli68, der die Anwesenden allerdings nicht vollends überzeugte. Auf Wiedervorlage.


Anschließend gab es Martinis, die mit Iris Dry Gin aus dem Schwarzwald angerührt wurden, der mir wirklich gut gefallen hat.


Zum Jahreswechsel schmeckten die unvermeidlichen Pfannekuchen und statt Champagner der sehr empfehlenswerte Rosé Brut von Reinhold und Cornelia Schneider. Dass wir danach noch eine Bar aufsuchten war wohl das Resultat der Getränke davor.


Heute ist Lounging (Der Japaner sagt "Rumgammeln".) angesagt und solch ein Tag ist der perfekte Anlaß, mal ein Rezept auszuprobieren, welches bei jedem Diätberater Schnappatmung verursacht. Neulich fand ich nämlich Frank Sinatras Fettucinerezept. Nahezu ohne Aufwand - ich ersetzte lediglich die Fettucine durch Tagliatelle - ist das ein perfektes Katerrezept. Häufiger als einmal im Jahr sollte man das allerdings wirklich nicht essen. An ein Foto habe ich sogar gedacht.


Ich hoffe, meine Leser hatten gestern ebenfalls einen schönen Abend und sind heute nicht allzu erschöpft.



Gehört: Future Sounds Of Jazz Vol. 12

Kommentare

Kommentar veröffentlichen

Lieber Kommentator,

es freut mich, dass Sie etwas loswerden möchten. Die Kommentare werden normalerweise zweimal am Tag moderiert. Manchmal seltener, manchmal öfter. Für Spannung ist also gesorgt.

Herzliche Grüße,

A Guy Called Classic

Beliebte Posts aus diesem Blog

FUNDSTÜCKE 02/18

Wer denkt sich eigentlich dieses Wetter aus? Schneeregen ist so ziemlich das Letzte. Da kann man nur diejenigen beneiden, die nicht vor die Tür müssen. Leider gehöre ich nicht zu diesen glücklichen Menschen. Da verbessert es ein bisschen die Laune, dass sich wieder einige Funde angesammelt haben, die zusammengestellt werden können.

Inzwischen wurde das dritte Video, in diesem Fall das des Titelsongs, der neuen Veröffentlichung "Shape The Future" von Nightmares On Wax bereitgestellt. Es ist, wie auch die beiden vorherigen Videos, ein kleines Kunstwerk.


Eine neue Single gibt es auch von The Hit Parade auf dem bandeigenen Label JSH Records. Beide Stücke sind richtig gut, mir gefällt die A-Seite "Oh Honey I..." etwas besser. Es ist selten, dass eine Band es so lange schafft, diese hohe Qualität aufrechtzuerhalten.


Auch die Ein-Mann-Band "The Catherines" hat einen neuen Song veröffentlicht. Er trägt den schweren Titel "If You Knew What's Behind Her Sm…

FUNDSTÜCKE 01/18

Ja, er lebt noch. Dies sind die ersten Fundstücke im Jahr 2018 und ich hoffe, meine Leser hatten ein schönes Weihnachtsfest, sowie einen angenehmen Jahreswechsel. Es erreichten mich zahlreiche Mails mit Anfragen, ob es mir gut ginge  und warum denn so lange kein neuer Beitrag kam. Es ist richtig: Ich habe zwei Monate lang nichts geschrieben, das wären acht Fundstücke gewesen. Damit sind wir auch beim Kern der Begründung. Seit Oktober hatte ich beruflich und privat soviel um die Ohren, dass ich weder Zeit noch Muße hatte, diese mir wirklich wichtigen Artikel zu schreiben. Da ich einen gewissen Anspruch an die Fundstücke habe und als Perfektionist dazu neige, eine Sache gar nicht erst zu beginnen, wenn ich weiss, dass ich meinem Anspruch nicht gerecht werden kann, schrieb ich eben gar nichts. Nur bei Instagram war ich aktiv.

Über die wunderschönen Weihnachtstage im Kreis der Familie habe ich mir dann die Zeit genommen, darüber nachzudenken, wie es in Zukunft mit dem Blog weitergehen so…

FUNDSTÜCKE 03/18

Aus dem Tal des zu nichts Kommens steige ich kurz durch den engen Rahmen des Zeitfensters direkt in die Fundstücke ein. Schwurbelige Formulierungen kann ich, der Sinn wird klar. Fast vier Wochen ist das letzte Lebenszeichen her, aber ich hatte die Änderung ja angekündigt. Wie vielleicht verschiedentlich aufgefallen, ist mir das Kommentieren wieder möglich. Nun fehlt nur noch die Zeit dafür.

Hinter den Pseudonym Montero verbirgt sich der australische Musiker Ben Montero, aus dessen Album "Performer" der Titel "Running Race" ausgekoppelt und mit einem sehr schönen Video beschenkt wurde.


Musikalisch in eine völlig andere Richtung geht der Engländer Simon Neale, der unter dem Pseudonym Shadow Child phantastischen 90er Neo-Rave produziert. Für mich, der ein Faible für Acid House und Breakbeat/UK Hardcore/Knite Force Records und Ähnliches hat, ist diese Art des Lichtblicks in der, meiner Meinung nach schon lange völlig uninteressant gewordenen, elektronischen Musik wirk…