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STUTTGART UND ENTSPANNUNG


Es ist soweit, ich bin wieder da. Wo? Daheim und zurück in einem zeitlichen Modus, der es mir erlaubt, dieses Blog wieder regelmäßiger mit Inhalt zu füllen.

Nach Stuttgart war ich - neben beruflichen Terminen - vor Allem wegen der Francis Bacon-Ausstellung in der Staatsgalerie gefahren, um mich mit einem Künstler, der in meinem Bewusstsein immer ein Nischendasein führte, einmal näher zu beschäftigen. Mein Fazit: Eine abgründige Gedankenwelt führte hier zu zutiefst verstörenden Werken, wie ich sie selten gesehen habe. Meine Begleitung empfand die Wirkung als so anstrengend, dass sie nach der Hälfte der Ausstellung pausieren musste und einen zweiten Besuch braucht, um dieser beizukommen. Rein ästhetisch ist Bacon überhaupt nicht mein Geschmack, aber die Lebensgeschichte in Kombination mit dem Werk ist dann doch hoch interessant, so daß der Besuch der Ausstellung definitiv eine Bereicherung für mich war. Wer in Stuttgart ist, sollte sich die Schau ansehen.


Natürlich war auch ein Spaziergang auf dem Rotenberg eingeplant, den ich wie immer sehr genossen habe. Wir hatten einen sehr nebligen Tag erwischt, der dort oben für eine tolle Stimmung sorgte.





Desweiteren war viel Zeit zum Laufen in herrlicher Umgebung und mit toller Aussicht. Dafür fehlte in den letzten Wochen viel zu oft die Zeit. Das wird sich jetzt wieder ändern.


Schön, dass der nächste Besuch nicht mehr lang hin ist. Zu erwähnen wäre noch, dass sowohl Hin-/ als auch Rückfahrt reibungslos verliefen. Bei der Bahn leider schon lange kein Standard mehr. So konnte ich endlich die erste Staffel der Serie "Marseille" schauen, die ich hiermit sehr empfehle.


Kommentare

  1. Viele Dinge sind besser, wenn man die Hintergründe kennt. das gilt auch für Kunst

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A Guy Called Classic

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