FUNDSTÜCKE KW 46

November 17, 2016


In dieser Woche habe ich eine Menge interessanter Dinge entdeckt. Zuerst einmal hat mich gefreut, dass zwei von mir geschätze Bands nach langer Zeit mal wieder neue Tonträger veröffentlichen beziehungsweise bereits veröffentlicht haben. Vorgestern gab Alan McGee (Creation Records) in einem Interview mit CBC bekannt, dass The Jesus And Mary Chain Ende März 2017 nach 18 Jahren neue Musik herausbringen. Das lässt mich natürlich auch eine damit verbundene Tour hoffen. Im letzten Jahr konnte man sich im Rahmen der "30 Jahre Psychocandy"- Gigs davon überzeugen, dass die Gruppe live noch sehr gut ist.


Die zweite, bereits erschienene, Neuveröffentlichung heisst "We got it from Here... Thank You 4 Your service" und kommt von A Tribe Called Quest. Nach Angaben der Band ist dieses - übrigens ebenfalls erste seit 18 Jahren - ihr letztes Album. Der im März verstorbene Phife Dawg war an der Entstehung maßgeblich beteiligt und ist auf der ganzen Platte zu hören. Ein guter Abschluß.



Q-Tip hat ausserdem eine interessante Plattensammlung, die er hier einer merkwürdig hölzernen Moderatorin zeigt:


Zum Thema "Jazz" fand ich über das lesenswerte Blog "History Is Made At Night" einen Artikel von 1958 mit dem Titel "Are you a Trad or a Mod?" über die Trennung von Traditional und Modern Jazz beziehungsweise die Dispute der Fans.


Jeder Mensch mit Blog muss mindestens einmal Haruki Murakami erwähnen. Da möchte ich nicht zurückstehen, obwohl ich den Autor bereits vor dem großen Hype kannte. Meine Mutter empfiehlt mir seit meiner Kindheit Autoren. Was ich noch nicht kannte, war diese BBC-Dokumentation über ihn von 2011, die wirklich gut gemacht ist.


Mal weg vom Thema Musik. Was ich mich schon oft gefragt habe ist, warum soviele Friseure heutzutage keinen klassischen Herrenhaarschnitt mehr hinbekommen. Nach einem guten Coiffeur muss man wirklich lange suchen. Hat man ihn gefunden, sollte man hoffen, dass er noch lange lebt.
Hier ein sehr sehenswertes Video, in dem man einem Profi bei der Arbeit zusehen kann.


Ein Artikel mit dem Titel "Style in American Politics" auf einem meiner Lieblingsblogs "Die, Workwear!" führt mich dann direkt zu einem ähnlichen Thema. Da ich ein großer Anhänger von Serien und Filmen mit einer Ausrichtung auf Ästhetik bin, gefiel mir natürlich auch "Downton Abbey" sehr gut. Zuletzt begeisterte mich "The Crown" auf Netflix, womit ich nun durch bin. Das nächste, am wahrscheinlich verregneten Wochenende startende, Projekt ist die auf dem Roman "Wiedersehen mit Brideshead. Die heiligen und profanen Erinnerungen des Hauptmanns Charles Ryder" von Evelyn Waugh aus dem Jahr 1944 basierende Serie "Brideshead Revisited", die mir in den letzen Jahren unzählige Male empfohlen wurde. Der Regisseur Michael Lindsay-Hogg hat übrigens starken Popkulturbezug. Der Sohn von Orson Welles drehte zwei Folgen von "Ready Steady Go!", sowie den "Rock And Roll Circus" der Rolling Stones und den "Let It Be"-Film der Beatles. In diesem Artikel für die Vanity Fair erinnert er sich an die Serie.

Wie in den dortigen Kommentaren bereits erwähnt, finde ich ich die Idee des Kiezneurotikers, wieder mehr empfehlenswerte Blogs zu verlinken, sehr gut. Eine Linkliste habe ich ja bereits und in diesem Artikel befinden sich drei Blogverlinkungen. Bekomme ich eine Eins?

Als Monty Python-Fan fand ich es sehr interessant zu erfahren, warum John Cleese damals aus der Serie ausstieg. In diesem CBS-Interview klärt er  das auf:


Zum Abschluß das Beste: Ein wunderschöner papierner Kurzfilm mit dem Titel "Train of Thought", der die Abschlußarbeit von Leo Bridle und Ben Thomas am Arts Institute at Bournemouth, darstellte.

"Although we used digital compositing software, all the animation and models were done by hand, not with CGI. The film took approximately 9 months to complete, from storyboards through to the final edit. The music is by Portico Quartet arranged by Jack Wyllie"





Wünsche allen Lesern ein entspanntes Wochenende!



Gehört: Zipper - 11

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