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HAGEN LIEBING IST TOT.


Heute wurde bekanntgegeben, dass Hagen Liebing, ehemaliger Bassist der Ärzte nach kurzer und schwerer Krankheit im Alter von 55 Jahren gestorben ist. Das haut mich von daher ziemlich um, weil die Ärzte erst noch mit Sahnie am Bass, aber besonders in der Zeit mit Hagen einen riesigen Einfluß auf mich hatten. Als besagter Sahnie aufgrund von Egoproblemen aus der Band geworfen wurde, frage Bela Hagen, den er noch von früher kannte, ob er nicht Popstar werden wolle. Dieser sagte zu, wollte aber nie festes Bandmitglied werden, weil ihm die Zukunftsaussichten zu unsicher waren. So wurde er auf den Platten und auf Plakaten fortan unter "Die Ärzte featuring The Incredible Hagen" angekündigt.

Meine ersten Erinnerungen an die Band sind auf Kassette überspielte Platten vom älteren Bruder eines Schulfreundes, die bei meinen auf Anspruch und Bildung bedachten Eltern nicht eben auf Sympathie stießen. Von meinem Vater stammt folgendes Zitat:"Du musst damit rechnen, dass sich Deine Freunde von Dir abwenden, weil Du solche Musik hörst.". Diese Sorgen machte ich mir nicht, weil alle meine Freunde ebenfalls begeisterte Ärzte-Fans waren. So weit, dass wir nicht mit der ganzen Familie im Segelurlaub den Ärzte-Auftritt bei "Na Sowas!" oder "Wetten Das!", ich kann mich nicht genau erinnern, anschauten, ging die Abneigung dann doch nicht.

Besonders wichtig war für mich natürlich das Live-Album "Nach uns die Sintflut" und die dazugehörigen Filmaufnahmen. Die Platte lief bei mir für lange Zeit auf Schleife. Ich spielte dazu Luftgitarre und sang mit.

Nun ist Hagen Liebing viel zu früh gestorben. Dieses Jahr hat es echt in sich. Ruhe in Frieden!


Kommentare

  1. Die Ärzte... die weitaus bessere deutsche Punkband - verglichen mit den Hosen! Die mochte ich nie und werd sie auch nie mögen. Gretsch vs. Kramer. Alles klar ;)

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    1. Sehe das grundsätzlich genauso. Ein paar Songs aus der Frühphase der Toten Hosen mag ich aber auch sehr gerne.

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